
Baeka ist eine schwedische Kombo, bestehend aus P.A. Qvick, Zapfe und Dorian. Selber würden sie ihren Sound als Psychedelic House beschreiben. Interessanter Begriff, der viel Raum für Assoziationen offen lässt. Eindeutig sind aber Einflüsse aus Disco, Dub und Jazz zu erkennen, womit die Drei sehr eigenen, warmen House kreiren.
Nach Releases auf u.a. Morris Audio steigen die Jungs jetzt in die erste Liga der Clubmusik auf und werfen ein Release auf Rekids, dem Label von Radio Slave, ab.
Der Titeltrack Right At It kommt wunderschön verträumt um die Ecke. Stundenlang könnte ich mir das anhören. Ein griffiger akustischer Bass treibt das Stück an, darüber ist eine kurze E-Gitarren Melodie und ein melancholisches Vocal Sample geschichtet. Im Hintergrund toben sich Pauken aus und ab und an erklingt dann auch noch eine Bläserfigur. Großartig.
Der momentane Trend akustische Instrumente in elektronischen Produktionen zu verwenden wird hier von Baeka perfektioniert. Trotz der vielen akustischen Instrumente klingt Right At It immer noch eindeutig nach House Musik, was an dem stark repetitiven Charakter des Tracks liegt.
Um auf Nummer sicher zu gehen hat man dann wohl Michel Cleis gebeten den Remix zu produzieren. Der Mann hat ja momentan wirklich einen guten Lauf, kam aus dem nichts und veröffentlichte seine perkussiven Tracks auf Cadenza. Hochumfeiert.
Bei seinem Remix entfernt er sich ziemlich weit vom Original. Eine smoother, perkussiver Track kommt dabei raus. Funktionaler aber dafür um einiges weniger interessant. Irgendein Mallet-Instrument gibt hier den Ton an.
Weitaus besser ist da schon der Deeper Remix von Cleis. Hier beweist er durch ein vielschichtiges und variantenreiches Arrangement, dass der Hype um ihn gerechtfertigt ist. Überall passiert etwas und immer etwas neues, dabei übernimmt er in etwa die Grundstimmung des Originalstücks und das gute 10 Minuten lang.
Wunderschöne Platte mit sehr interessanten Ansätzen!





